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Energiekonzept der Stadt Oberviechtach - aktiv steuern und gestalten

Mit dem Zukunftsplan „Oberviechtach 2030“ hat der Stadtrat eine Vision entwickelt und mit konkreten Maßnahmen hinterlegt. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Energieszenario für das Jahr 2040 entworfen. Die positive Gestaltung unserer Zukunft im Oberviechtacher Land ist eine große WIR-Aufgabe; gemeinsam schaffen wir mehr als jeder Einzelne.


Kommunale Wärmeplanung der Stadt Oberviechtach 

Grußwort

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

mit dem Energienutzungsplan aus dem Jahr 2023 hat die Stadt Oberviechtach bereits einen wichtigen strategischen Schritt auf dem Weg zur Energiewende unternommen. Aufbauend
auf dem Zukunftsplan „Oberviechtach 2030“ wurde damit eine fundierte Entscheidungsgrundlage geschaffen, um unsere Energieversorgung langfristig, verantwortungsvoll und ge-
nerationengerecht weiterzuentwickeln. Die nun vorliegende kommunale Wärmeplanung knüpft unmittelbar an diese Arbeit an und führt sie konsequent fort.


Während der Energienutzungsplan den Gesamtblick auf Strom, Wärme und Mobilität gerichtet hat, rückt die Wärmeplanung einen der zentralen Bereiche der Energiewende gezielt in
den Fokus: die zukünftige Wärmeversorgung unserer Gebäude. Wärme macht einen erheblichen Anteil unseres Energieverbrauchs aus – hier liegen große Potenziale, aber auch große
Herausforderungen. Mit der kommunalen Wärmeplanung schaffen wir Transparenz über den aktuellen Stand der Wärmeversorgung, analysieren Potenziale erneuerbarer Energien und
zeigen realistische Entwicklungspfade bis in die kommenden Jahrzehnte auf. Dabei geht es nicht um starre Vorgaben, sondern um Orientierung, Planungssicherheit und eine verlässliche
Grundlage für künftige Entscheidungen – für die Stadt, für Unternehmen und für private Haushalte.

Die Wärmeplanung ist das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung. Neben Verwaltung und Fachplanern haben sich insbesondere Unternehmen, Biogasanlagenbetreiber, Wärme-
netzbetreiber und weitere lokale Akteure engagiert eingebracht. Dafür danke ich allen Beteiligten sehr herzlich. Die Wärmewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die wir in Ober-
viechtach weiterhin mit Augenmaß und Verantwortungsbewusstsein gestalten werden.

Laufzeit

Die Stadt Oberviechtach hat sich bereits vor Inkrafttreten des Gesetzes dazu entschlossen, eine kommunale Wärmeplanung im Rahmen der Kommunalrichtlinie durchzuführen. Diese

wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut fürEnergietechnik IfE GmbH im Zeitraum vom Januar 2025 und Dezember 2025 erarbeitet. Das Ziel des geförderten Projektes war die Er-

stellung eines zukunftsfähigen Wärmeplans unter Berücksichtigung der zentralen Frage, wie die Wärmeversorgung im Gemeindegebiet ohne Einsatz fossiler Energieträger sichergestellt

werden kann.

Beteiligte Partner

Zur Nachschärfung der Datengrundlage wurde eine aufwendige Datenerhebung durchgeführt. Gleichzeitig diente dies als Teil der Akteurs- und Öffentlichkeitsbeteiligung. Dabei wur-

den folgende Akteure um Ihre Unterstützung gebeten:

- Kommune mit Daten zu den kommunalen Liegenschaften (KLS)

- Unternehmen (Gewerbe, Handel, Dienstleistung, Industrie - GHDI)

- Energieversorgungsunternehmen (EVU)

- Biogasanlagenbetreiber

- (potenzielle) Wärmenetzbetreiber

- Diverse Ämter und Fachbehörden

- IfE (Institut für Energietechnik)

Das Landesamt für Statistik (LfStat) als zentrale Anlaufstelle unterstützte mit datenschutzkonformen Kehrbuchdaten. Auch die Bayernwerk Netz GmbH als Strom- und Gasnetzbetreiber beteiligten sich und stellten sämtliche relevanten Daten zur Verfügung.

Unternehmen und die Kommune beteiligten sich mit Informationen zu Ihren Gebäuden und deren Energieverbrauch für Wärme.

Förderung

Die kommunale Wärmeplanung der Oberviechtach wird mit Mitteln aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) gefördert. Die Zuwendung erfolgt über die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) g GmbH. Förderkennzeichen: 67K28250.

Ziele und Inhalte

Die Stadt Oberviechtach hat sich vor Inkrafttreten des Wärmeplanungsgesetzes dazu entschlossen eine „Kommunale Wärmeplanung nach Kommunalrichtlinie“ durchzuführen und
zählt damit zu den ersten Kommunen Bayerns, die diesen Schritt gegangen sind. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Energietechnik GmbH aus Amberg konnte im Zeitraum von
Januar 2025 bis Dezember 2025 ein zukunftsfähiger Wärmeplan für die Stadt erstellt werden, der als „Bestandswärmeplan“ dem aktuellen Gesetz nach anerkannt wird und von der
Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) gGmbH gefördert wurde.


Ziel ist es, mit dem Wärmeplan einen entscheidenden Beitrag zur Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 zu leisten und allen Betroffenen Möglichkeiten und eine Strategie aufzuzeigen, wie
die zukünftige Wärmeversorgung ohne fossile Energieträger, wie Erdgas und Heizöl, gelingen kann.


Bestandteil der kommunalen Wärmeplanung war eine umfassende Bestandsanalyse zum Thema „Wärme“. Dabei konnte unter anderem festgestellt werden, dass aktuell ca. 63 % der
Wärme mittels fossiler Energieträger gedeckt wird. Der aktuelle Anteil erneuerbarer Energie am Endenergieverbrauch ist mit ca. 37 % als überdurchschnittlich einzuordnen. Per Definition
befinden sich gegenwärtig zwei Wärmenetze im Bestand. In einzelnen Gemeindeteilen finden sich jedoch darüber hinaus kleinere Wärmeverbünde, sog. Gebäudenetze, die sich bei
entsprechendem Interesse unter Umständen zu Wärmenetzen mit mindestens 17 Gebäuden entwickeln könnten.


Lokale, regenerative Alternativen zu fossilen Energieträgern konnten in einer Potenzialanalyse aufgezeigt werden. Dazu zählt neben Strom und Solarthermie auch holzartige Biomasse
als Energieträger. Gerade bei der Verwendung von Holz zur Wärmeerzeugung gilt es jedoch die vorhandenen Mengen für eine nachhaltige Nutzung stets im Blick zu behalten und wenn
möglich, auf lokale Ressourcen zurückzugreifen. Die zukünftige Entwicklung der Brennstoffpreise von Holz hängt maßgeblich von Angebot und Nachfrage ab. Es wird empfohlen, Wär-
meerzeuger auf Basis von Holz in Kombination mit anderen Energieträgern zu nutzen. In Ver-
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ZUSAMMENFASSUNG
In Verbindung mit Solarthermieanlagen oder elektrischen Wärmepumpen kann der Ressourcenverbrauch und das damit verbundene, mögliche wirtschaftliche Risiko auf ein Minimum redu-
ziert werden. Anhand der Erkenntnisse aus Bestands- und Potenzialanalyse konnte eine Untersuchung hinsichtlich voraussichtlicher Wärmeversorgungsarten in den einzelnen Teilgebieten der
Stadt durchgeführt werden. Demnach wird sich die Mehrheit der betroffenen Bürgerinnen und Bürger aller Voraussicht nach zukünftig über eigene Wärmeerzeuger (dezentrale Wär-
meversorgung) mit Wärme versorgen müssen. In einzelnen Gebieten konnte nicht abschließend geklärt werden, ob darüber hinaus auch die Möglichkeit besteht, zukünftig vom An-
schluss an ein Wärmenetz profitieren zu können. Diese Gebiete sind aktuell sogenannte „Prüfgebiete“, auf denen kurzfristig der Fokus liegt. Ohne separate Ausweisung einzelner Gebiete als Wärmenetzgebiet, Wasserstoffnetzausbaugebiet oder Gebiet für dezentrale Wärmeerzeugung werden keine Übergangsfristen gem. GEG („Heizungsgesetz“) vorzeitig beendet. Erst ab dem 01.07.2028 erfolgt eine Ausweisung solcher Gebiete anhand des Wärmeplans. Ein Anspruch auf eine bestimmte Wärmeversorgungsart besteht ebenso wenig wie die Pflicht zur Nutzung einer bestimmten Art und eines bestimmten Energieträgers.


Der Wärmeplan und gezielte Maßnahmen der Stadt, bspw. Informationsveranstaltungen, sollen allen Betroffenen bei der Entscheidungsfindung bezüglich einer zukunftsfähigen Wär-
meversorgung unterstützen und in erster Linie als Orientierungshilfe dienen. Sollten sich Bürgerinnen und Bürger entschließen, in Form einer Energiegenossenschaft ein Wärmenetz in
Eigenregie umzusetzen, wird man dies tatkräftig unterstützen.
Der Wärmeplan ist kein einmaliges Konzept, sondern soll stetig überprüft und neuen Gegebenheiten angepasst werden. Dazu soll unter anderem die Webseite des Stadt Ober-
viechtach als zentrale Stelle für Informationen zum Wärmeplan dienen.

Fahren auf Sicht | Der Weg zur Energiewende ist langfristig angelegt und gelingt nur Hand in Hand mit den Bürgern und Beteiligten.

Landauf landab wird auch über Energiewende und Klimaschutz diskutiert, zwei sehr bedeutende Zukunftsfragen für unsere Stadtgemeinde. Der bundes- und landesweite Bedarf für den Ausbau von Erneuerbaren Energien schreibt den Kommunen eine bedeutende Rolle zu. Die Stadt Oberviechtach nimmt diese Rolle an und hat deswegen bereits 2021 die Ausarbeitung eines Energienutzungsplans beauftragt.

Mit der Beauftragung eines Energienutzungsplans hat der Stadtrat die richtigen Weichen gestellt, um eine Entscheidungs- und Planungsgrundlage für zukünftige Projekte auf den Weg zur Energiewende zu bringen. Wir handeln mit Plan. Für die Erstellung des Plans wurde das renommierte Institut für Energietechnik (IfE) GmbH aus Amberg verpflichtet.

Der Weg zur Energiewende ist langfristig angelegt und gelingt nur Hand in Hand mit den Bürgern und Beteiligten. Der Energienutzungsplan dient hierfür als Entscheidungshilfe mit regelmäßiger Ziel-Überprüfung durch den Stadtrat der Stadt Oberviechtach. Im Zeitraum von 2021 bis 2023 wurden zahlreiche Daten ausgewertet und analysiert.

Eine maßgebende Entscheidung betrifft das Energieszenario für das Jahr 2040. Durch das IfE wurde ein Energieverbrauch im Jahr 2040 in Höhe von ca. 100.000.000 kWh prognostiziert. Diesem Energieverbrauch soll ein Wert für eine Energieerzeugung aus erneuerbarer Energie gegenübergestellt werden. Bei einem Wert von 100 % würden also 100.000.000 kWh aus erneuerbaren Energien erzeugt werden. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 12.12.2023 beschlossen, diesen Prozentwert auf 100 % festzulegen, um auch der Rolle des ländlichen Raums in Sachen Energiewende gerecht zu werden.

Die Energieerzeugung durch erneuerbare Energie besteht aus einem prognostizierten Energiemix aus verschiedenen Energiequellen, wie z.B. Wärme aus regenerativer Energie, Biomasse, Wasserkraft, PV-Aufdach / PV-Freifläche sowie Windkraft. Durch zukünftige Beschlüsse des Stadtrates (z.B. ein größerer Anteil an Windkraft) kann sich die Zusammensetzung dieses Energiemix verändern.

Die Stadt Oberviechtach möchte deshalb „auf Sicht fahren“, den Status Quo des Energiemix regelmäßig überprüfen und daraus entsprechende Maßnahmen ableiten. Der Energienutzungsplan wird deshalb regelmäßig evaluiert und im Stadtrat beraten. Neben der regenerativen Energieerzeugung müssen auch Potenziale zur Energieeinsparungen gesucht und umgesetzt werden.

Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl von wesentlichen Informationen zu dem Oberviechtacher Energienutzungsplan.

Downloads



Energie-Blog

  • Juni 2021: Dialogabend Sonnenfelder, Mehrzweckhalle
  • Juni 2021: Aktivierung Energiemonitor der Stadt Oberviechtach
  • Feb. 2022: Bürgerdialog Nachhaltiges Industrie- und Gewerbegebiet (NIG OVI), EKH
  • Feb. 2023: Initialisierung Energie-Beratung für Bürger zu Dachflächen-PV-Anlagen
  • März 2023: Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik
  • Mai 2023: Stadtratsbeschluss zur Meldung eines Windvorranggebiets am Stangenberg
  • Nov. 2023: Start Weiterbildung eines Mitarbeiters zum Energiewirt
  • Dez. 2023: Stadtratsbeschluss, Kommunale Wärmeplanung erstellen zu lassen.
  • Jan. 2024: Umrüstung der Mehrzweckhalle auf LED-Technik
  • Jan. 2024: Initiierung Bürgersprechstunde zum Energienutzungsplan
  • Feb. 2024: Öffentliche Vorstellung "Windpark Sattelroß" im Stadtrat und als öffentliche Bürgerinformation durch Wind 18 GmbH
  • Juli 2024: Stadtratsbeschluss zum Prüfpunkt 2024 ENP
  • Aug. 2024: 100% Förderzusage für die kommunale Wärmeplanung
  • Sept 2024: Inbetriebnahme BHKW (Blockheizkraftwerk) in der Kläranlage Oberviechtach 

Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs

  • Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umgerüstet
  • Beleuchtung in der Mehrzweckhalle auf LED-Lampen umgerüstet
  • 100-Dächer-Programm initiiert
  • Potenzialermittlung für Energiesparmaßnahmen bei städtischen Liegenschaften
  • Ausbau regenerativer Erzeugung auf städtischen Gebäuden (u.a. Dachflächen-PV)
  • Einsatz von BHKW in städtischen Liegenschaften
  • Förderung Balkonkraftwerke

Gewünschter Zielwert der regenerativen Energieerzeugung im Jahr 2040


Der bundes- und landesweite Bedarf für den Ausbau von Erneuerbaren Energien schreibt den
Kommunen eine bedeutende Rolle zu. Die Stadt Oberviechtach nimmt diese Rolle an und hat
deswegen bereits 2021 die Ausarbeitung eines Energienutzungsplans beauftragt.
Der Weg zur Energiewende ist langfristig angelegt und gelingt nur Hand in Hand mit den Bürgern
und Beteiligten. Der Energienutzungsplan dient hierfür als Entscheidungshilfe mit regelmäßiger
Ziel-Überprüfung durch den Stadtrat der Stadt Oberviechtach.
Der gewünschte Anteil der Erneuerbaren Energien im Oberviechtacher Energiemix gestaltet den
Weg bis ins Jahr 2040, die regelmäßige Überprüfung und die erforderliche Flexibilität sind
deswegen notwendig. Der Energiemix für Oberviechtach beinhaltet Wärme aus regenerativer
Energie, Biomasse, Wasserkraft, PV-Aufdach / PV-Freifläche sowie Windkraft.
Die Ausarbeitung des kommunalen Energienutzungsplans wurde ausführlich und intensiv
vorberaten. Zuletzt in der Stadtratssitzung am 18.07.2023 und in der Klausurtagung des Stadtrats
am 04.11.2023. Die Anliegen von Bürgern aus zahlreichen Gesprächen und Bürgerdialogen sind
mit eingeflossen.
Eine maßgebende Entscheidung betrifft das Energieszenario für das Jahr 2040. Durch das IfE
wurde ein Energieverbrauch im Jahr 2040 in Höhe von ca. 100.000.000 kWh prognostiziert.
Diesem Energieverbrauch soll nun ein Wert für eine Energieerzeugung aus erneuerbarer Energie
gegenübergestellt werden. Bei einem Wert von 100 % würden 100.000.000 kWh aus erneuerbaren
Energien erzeugt werden. 
Die Energieerzeugung durch erneuerbare Energie besteht aus einem prognostizierten Energiemix
aus verschiedenen Energiequellen, wie z.B. Wärme aus regenerativer Energie, Biomasse,
Wasserkraft, PV-Aufdach / PV-Freifläche sowie Windkraft.
Durch zukünftige Beschlüsse des Stadtrates (z.B. ein größerer Anteil an Windkraft) kann sich die
Zusammensetzung dieses Energiemix verändern. Die Stadt Oberviechtach möchte deshalb „auf
Sicht fahren“, den Status Quo des Energiemix regelmäßig überprüfen und daraus entsprechende
Maßnahmen ableiten. Der Energienutzungsplan soll deshalb regelmäßig evaluiert werden.


Im Juli 2024 wurde im Stadtrat öffentlich über den Prüfpunkt 2024 beraten. Unter anderem wurde dabei der Kriterienkatalog zur Behandlung von Anträgen auf Errichtung von Agri-PV Anlagen/Freiflächenphotovoltaikanlagen angewandt.




Status regenerativer Energieerzeugung im Oberviechtacher Land

WINDKRAFT:
Windenergie spielt in Zukunft neben der Sonnenenergie eine bedeutende Rolle, daher wurde an den Regionalen Planungsverband (RPV) bereits 2023 ein Vorranggebiet für Windkraftanlagen im Bereich Stangenberg gemeldet.
Derzeit plant die „Wind18 GmbH“ aus Schwandorf den „Windpark Sattelroß“ angrenzend an das Stadtgebiet Oberviechtach. Größtenteils befinden sich die Anlagen auf dem Gemeindegebiet von Dieterskirchen. Inwieweit sich dieser Windpark realisieren lässt, bleibt abzuwarten. Im derzeitigen Planungsstadium sind sechs Windräder auf dem Gebiet der Gemeinde Dieterskirchen und zwei Anlagen auf dem Stadtgebiet von Oberviechtach dargestellt. Ein potentieller Standort im Oberviechtacher Stadtgebiet befindet sich auf einem städtischen Grundstück.
In der Stadtratssitzung am 23.07.2024 wurde zum „Windpark Sattelroß“ beraten: Der Stadtrat der Stadt Oberviechtach steht dem „Windpark Sattelroß“ positiv gegenüber. Die Stadtverwaltung wird beauftragt weitere Informationen zur Einbringung des städtischen Grundstücks einzuholen, sowie eine mögliche Beteiligung an einer Betreibergesellschaft zu prüfen.

SONNENKRAFT:
Grundsätzlich wird im Energienutzungsplan zwischen Dach- und Freiflächenanlagen unterschieden. Der Ausbau von Dachflächen-PV-Anlagen erfolgt plangemäß der Erkenntnisse aus dem Energienutzungsplan. Auf einigen städtischen Gebäuden befinden sich bereits Dachflächen-PV-Anlagen. In den kommenden Jahren werden noch weitere städtische Gebäude mit PV-Anlagen ausgestattet. Für PV-Anlagen auf Privathäusern wurden die Bürger mit einer Beratung und dem Solarpotenzialkataster informiert.
Der Ausbau von Freiflächen-PV-Anlagen erfolgt plangemäß der Erkenntnisse aus dem Energienutzungsplan. Derzeit sind 6 PV-Freiflächenanlagen (landwirtschaftliche und gewerbliche Flächen) im Stadtgebiet Oberviechtach im Betrieb. Weitere Anträge zu möglichen Freiflächen-PV-Anlagen unterliegen dem Kriterienkatalog der Stadt Oberviechtach.

100-Dächer-Programm der Stadt Oberviechtach

Seit 2022 besteht das 100-Dächer-Programm. Bis Ende 2023 konnten 17 Gebäudebesitzer beraten und vernetzt werden. Die 100-Dächer sind noch nicht erreicht, daher wurden die Interessenten an die örtlichen Anbieter verwiesen. Wir hoffen stark weitere Interessenten für eine Aufdach PV-Anlage begeistern zu können.


PV-Aufdach-Service

Das städtische Bauamt bietet einen PV-Aufdach-Beratungsservice, Hr. Roßmann, Tel.: 09671/307-26 oder E-Mail: bauamt@oberviechtach.de

Förderung Stecker-Solaranlagen

Die Stadt Oberviechtach möchte eine klimagerechte kommunale Entwicklung gewährleisten. Nun soll im Zuge der Energiewende auch die dezentrale Stromerzeugung weiter vorangetrieben werden. Aus diesem Grund möchte die Stadt Oberviechtach das persönliche Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger unterstützen und gewährt Zuschüsse für Maßnahmen zum Ausbau der Erneuerbaren Energien bei so genannten Stecker-Solaranlagen (Balkonkraftwerken). Auch Vereine können von dieser Förderung profitieren. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an das Städtische Bauamt. Mail: bauamt@oberviechtach.de Tel: 09671-30726

Hier geht es zum Förderantrag:


Hier finden Sie die Richtlinien zur Förderung der Stecker-Solaranlagen:


„Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie“